Was gibt es Neues?

Markgräfler Klänge weit über dem Ozean

Schülerinnen und Schüler des Markgräfler Gymnasiums Müllheim auf Konzertreise in den USA

USA 2017

Es war der 6. September. Die Schüler des Markgräfler Gymnasiums Müllheim genossen ihre letzten Ferientage bevor die Schule  wieder anfing. Doch nicht wir Big Band- und Chormitglieder unserer Schule. Gemeinsam mit dem Leiter Rolf Mandel und einigen Begleitpersonen brachen wir um 3 Uhr morgens am Gymnasium in Müllhem auf, um auf einen unvergesslichen Konzerttrip auf der anderen Seite des großen Ozeans zu gehen. Auf uns warteten viele neue Erfahrungen, neue Gesichter, eine aufregende Kultur und ein begeistertes Publikum an unseren gelungenen Konzerten. Für uns ging es in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Im Flugzeug, kurz vor der Landung, blickten wir aus dem Fenster. Unter uns lag der Michigan Lake und die atemberaubende Skyline von Chicago. Mit dem Bus ging es in die erste Gemeinde nach Mokena, Michigan.  Während unseres Aufenthalt dort hatten wir die Möglichkeit Rollstuhlbasketball auszuprobieren oder in einer typisch amerikanischen Mall shoppen zu gehen. Am Abend hatten die Gastfamilien, in denen wir untergebracht waren, bei unserem ersten Konzert außerhalb Europas die Chance den Klängen von deutschen Volksliedern und fetzigen Hits der Big Band zu lauschen. Nach einem erfolgreichen Konzert erwartete uns am nächsten Tag schon das erste große Highlight unserer Reise. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug in die "Windy City" Chicago. Dort angekommen starteten wir eine typische Touristen Sightseeing Tour: erst schossen wir viele Fotos vor der "Bohne" ( eine künstlerische Skulptur in der sich die Skyline der Stadt spiegelt), wir hatten eine unbeschreibliche Aussicht aus dem 95ten Stockwerk des Hancock-Towers und genossen einfach den kleinen Eindruck in das "Big-City-Life".

Mit den Gastfamilien hatten wir auch noch die Möglichkeit ein typisch amerikanisches Football- oder Baseballspiel anzuschauen. Die ausgesprochen große Gastfreundschaft der Amerikaner ermöglichte außerdem viele schöne gemeinsame Abende mit der gesamten Gruppe. Wir saßen gemütlich am Lagerfeuer, aßen traditionelle "Smores" (gegrillte Marshmallows mit Schokolade zwischen zwei Crackern) und hatten großen Spaß bei einer Poolparty mit mitgebrachten Snacks aus den Familien. Wir hatten großes Glück so aufgeschlossene und nette Menschen kennenzulernen.

Unser nächster Halt war das Blue Lake Fine Arts-Camp. Ein großes Camp für junge Künstler, das sich über 17 km² erstreckt. Es beinhaltet unter anderem zahlreiche Hütten, eine große Konzertmuschel, ein kleines Shakespeare-Theater, einen See und sogar einen eigenen Radiosender. Im Camp selbst hatten wir einige Proben und eine Radioaufnahme. Tagsüber besichtigten wir unter anderem das Frauenthal-Theater und Abends verbrachten wir schöne Stunden am See des Camps. In der Nacht waren wir untergebracht in kleinen Hütten. So hatten wir die Möglichkeit einmal in das amerikanische Sommercamp-Leben zu schnuppern.

Nach einer langen Busfahrt kamen wir erschöpft in Monticello, Wisconsin an. Dort wurden wir wieder freundlich von den neuen Gastfamilien empfangen. Während der Tage in Monticello schauten wir uns eine Highschool an, gingen dort sogar in den Unterricht und hatten wieder ein wunderschönes Konzert. Außerdem besichtigten wir das Kapitol in Madison und eine Käsefabrik in einem Ort, in dem viele Chalets stehen und man sich wirklich fühlte, als wäre man in der Schweiz. Besonders aber in Erinnerung blieb uns das Volleyballspiel der Monticello Ponies (einer Mannschaft der Schule), bei dem wir großen Spaß hatten das Team anzufeuern.

In MIchigan verbrachten wir die letzten Tage unserer Reise in Fowlerville. Dort hatten wir viel Freizeit mit den Gastfamilien und konnten so die Umgebung und den Alltag der Amerikaner besser kennenlernen. Nach unserem Abschlusskonzert mussten wir schweren Herzens am nächsten Morgen aufbrechen, um zurück in die Heimat zu kehren. 13 Tage voller Abenteuer lagen nun hinter uns und wir sind sehr dankbar, dass unsere Schule diese Reise ermöglicht hat.